Mittwoch, 9. Mai 2012

In den Hutongs

Wer Peking wirklich sehen möchte, fährt durch die Hutongs. Hier gibt es sie noch, die alte chinesische Lebensweise in kleinen Flachbauhütten. Ich nehme mein Fahrrad und fahre planlos umher. Von einem Hutong lasse ich mich ins nächste treiben. Ich sehe Obst und Gemüse, dass ich weder in meinem Leben gesehen habe, noch benennen kann. Ich treffe Chinesen bei alltäglicher Arbeit an. Ich radele durch touristische erschlossene Hutongs, wo kaum ein Wohnhaus noch seinem eigentlichen Zwecke dient. Aus allen wurden Cafes, kleine Hotels oder Andenkenbuden. Ich steige ab und genieße, probiere süßen Glibber vom Imbissstand, stöbere Kuriositäten auf und finde dabei sogar ein Hutong-MC-Donalds, dem ich allerdings die kalte Schulter zeige. Ich ignoriere also Reiseführerrouten und Sightseeing-Tipps und sehe mir Peking an, wie es meine eigene Art ist. Einfach so. Gute Entscheidung. Als mein letzter Tag in Peking angebrochen ist, habe ich längst nicht alles gesehen. Wie auch? Aber wirklich viel "erlebt".


Mit dem Fahrrad durch die engen Hutongs



Beim Arzt vorbei.
Rückenschmerzen

Auf dem Markt kannte ich 99 Prozent der angebotenen
Früchte und Obstsorten nicht und hatte sie auch noch nie gesehen.

Gleiches galt für die Gewürze, die abenteuerlich rochen.



Na wer weiß, was das heißt?
MC Donalds Schriftzug auf chinesisch

Nicht Mc Donalds

Alles mit dem Rad.
Verkaufsstände

Müllabfuhr


Viele Einwohner laufen in Peking mit Staubmasken durch die Stadt
Kann man machen - ich fands albern.

Plastiken aus Zucker werden vom Künstler geformt.
Na dann mal guten Appetit

Ob es auch ein Gefängnis gibt?
Und wer kommt dahin? Wer sich öffentlich über das Würfelergebnis beschwert?


Fensterrahmen werden ausgeliefert


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