Ich stehe also da. In Rio am Rosenmontag. Morgen will ich raus aus Rio. Muss ich raus aus Rio. Ein Hotelzimmer gibt es sowieso nicht mehr. Was habe ich? Einen unendlich schweren großen Rucksack, einen kleinen Tourenrucksack. Was habe ich nicht? Ein Auto und ein Hotelzimmer.
Insgesamt gute Voraussetzungen. Ich buche ein Auto für Aschermittwoch in Sao Paulo und weil ich gleich zwei Stunden später eine Absage bekomme (Meine Beschwerde scheint gespeichert zu sein) versuche ich es gleich nochmal für Freitag in Belo Horizonte mit Einwegmiete nach Sao Paulo. Diese Anfrage wird mir sofort bestätigt und noch mehr die Buchung wird ebenfalls bestätigt und ich halte mein Voucher in den Händen.
Fünf Tage werde ich nun also so ein richtiger Rucksacktourist sein.
Das finde ich cool!
(Nicht ganz so cool fand ich allerdings, dass vier Tage später ein Nachklapp zur Bestätigungsmail kam: die Einwegmiete von Belo Horizonte nach Sao Paulo würde 700 Euro kosten. Die Freunde von Billiger-Mietwagen.de ließen sich bei neuerlicher telefonischer Anfrage auch nicht von meiner Argumentation überzeugen, dass man für 700 Euro derart Mietwagen (Punto) ja fast schon selbst gebraucht kaufen könne. Da das Ganze 24 Stunden vor Anmietung herauskam, stand ich letztendlich ganz ohne Wagen da. Ich konnte zwar stornieren, aber eine andere Buchung war abermals ausgeschlossen. Bis zum Ende gelang es mir nicht, einen Mietwagen in Brasilien zu buchen)
Ich blieb brasilianischer Rucksacktourist
Der Beginn vieler Tage als "Rucksacktourist" |
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